

Am 24. Oktober findet zum ersten Mal der Tag der pflegenden Eltern statt. Er macht sichtbar, was oft unsichtbar bleibt: die enorme Leistung von Eltern, die ihre Kinder mit Behinderung oder chronischer Erkrankung zu Hause pflegen.
- Sie leisten täglich unbezahlte Pflege- und Betreuungsarbeit, oft rund um die Uhr.
Viele müssen ihre Arbeit aufgeben und verlieren dadurch Einkommen und soziale Sicherheit.Dieser Tag steht für mehr: Sichtbarkeit, Unterstützung und soziale Absicherung für pflegende Eltern.
Pflegende Eltern übernehmen :
- 24/7 Betreuung:
Tägliche Pflege, Unterstützung im Alltag und Begleitung zu Therapien. - Medizinische Versorgung:
Verabreichung von Medikamenten, Durchführung von Therapien und medizinischen Maßnahmen. - Koordination von Hilfsangeboten:
Organisation von Therapien, Arztbesuchen und Unterstützung durch Fachkräfte. - Emotionale Unterstützung:
Begleitung und Förderung der sozialen Teilhabe.
Warum sind viele pflegende Eltern von Armut betroffen?
- Ein kommensverlust:
Viele Eltern reduzieren ihre Arbeitszeit oder geben ihre Erwerbstätigkeit ganz auf, um die Pflege zu gewährleisten. - Hohe Ausgaben:
Kosten für Therapien, Medikamente, Hilfsmittel und barrierefreie Anpassungen der Wohnung belasten das Familieneinkommen. - Fehlende Anerkennung:
Pflege wird oft nicht als Erwerbsarbeit anerkannt.
Das führt dazu, dass pflegende Eltern oft niedrigere Rentenansprüche haben und sozial weniger abgesichert sind. - Bürokratische Hürden:
Komplexe Antragsverfahren für Unterstützungsleistungen können zu Verzögerungen und zusätzlichen Belastungen führen.
Zwei übereinandergeklebte Pflaster symbolisieren die doppelte Belastung pflegenden Eltern
- Die sichtbare Pflege :
Die tägliche, oft sichtbare Unterstützung des Kindes. - Die unsichtbare Belastung:
Die emotionalen, finanziellen und sozialen Herausforderungen, die oft nicht gesehen werden.
Setz am 24. Oktober ein Zeichen und trag auch du zwei Pflaster!



